Stars der Vogelwelt

Malvorlagen zu acht besonders bunten heimischen Vögeln begeistern junge Naturfans für die heimische Vogelwelt.

Malvorlage Blaumeise

Die Blaumeise ist eine von acht Malvorlagen besonders farbenprächtiger heimischer Vögel.

Mit den acht Vorlagen ist der Malspaß für coole Kids gesichert. Blaumeise, Eichelhäher, Eisvogel, Kiebitz, Neuntöter, Schwarzstorch, Stieglitz und Wasseramsel warten darauf in Farbe gesetzt zu werden. Viele der vorgestellten Vögel sind in ihrem Bestand gefährdet.

Wir geben Tipps, was Sie in ihrem eigenen Garten zum Vogelschutz beitragen können.

Naturnahe Gartengestaltung

  • Fördern Sie natürliches Nahrungsangebot für Vögel durch Bereitstellung einer Vielzahl an (Obst-)Bäumen, Sträuchern, Hecken, Wildkräutern und Blumen.
  • Gestalten Sie Ihren Garten strukturreich – wilde Ecken, Laub- und Komposthaufen, Totholz oder Gartengewässer bieten den Vögeln nicht nur Lebensraum, sondern fördern das Vorkommen von Insekten und somit einer wesentlichen Nahrungsquelle für Vögel.
  • Bieten Sie den gefiederten Freunden natürliche Nistplätze und Verstecke durch das Pflanzen von Bäumen, Sträuchern und Hecken.

Vogelfütterung & Vogeltränke

  • Geschlossene Futterhäuser oder Futtersäulen, wo sich das Futter nicht mit dem Kot vermischen kann, können ab Mitte Oktober aufgestellt werden.
  • Sorgen Sie für eine Vogeltränke an einem gut einsehbaren Platz – Füllen Sie dafür ein flaches Gefäß mit max. 10cm Höhe mit Wasser, welches täglich gewechselt wird.
  • Eine sorgfältige Hygiene ist sehr wichtig, um das Ausbreiten von Vogelkrankheiten an Futter- oder Wasserstellen zu vermeiden. Eine ganzjährige Fütterung ist nicht notwendig, aber möglich. Falls Sie ganzjährig füttern, sorgen Sie auch hier für hygienische Zustände (Vermeidung von Schimmel).

Nisthilfen

  • Dort, wo natürliche Brutplätze Mangelware sind, kann auf Nisthilfen ausgewichen werden.
  • Nistkästen sollten vorzugsweise an Bäumen befestigt werden und keinesfalls in der prallen Sonne hängen. Beachten Sie die unterschiedlichen Ansprüche an Nistkästen von Höhlen- bzw. Nischenbrütern.

Ausschalten von Gefahrenquellen

  • Hygienische Futterstellen können das Ausbreiten von Vogelkrankheiten vermeiden.
  • Vogelanprall auf Glasscheiben kann durch Aufkleber mit Streifen- oder Punktraster vermieden werden, noch besser als Glasscheiben sind jedoch bspw. gespannte Schnüre.
  • Vermeiden Sie den Einsatz jeglicher chemischer Bekämpfungsmittel im Garten, da Insektizide, Herbizide oder sonstige chemische Mittel (z.B. Schneckenkorn) durch die Nahrungskette an Vögel weitergegeben werden.
  • Vermeiden Sie den Heckenschnitt zur Brutzeit (März bis September) und verlagern Sie diesen entweder in den Spätherbst oder ins Frühjahr, vor dem Austrieb. Die Hecke gilt als Kinderstube der Vögel.
  • Um Vogelfänge durch Katzen zu vermeiden, stellen Sie Hauskatzen ausreichend proteinreiches Futter sowie Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verfügung und legen Sie die Freigänge der Katze nicht in die intensiven Vogelfütterstunden (in der Brutzeit von April-Juli am Morgen und am Abend).
  • Mechanische Gartenhilfen verringern das Nahrungsangebot und sind tödlich für Kleinstlebewesen. Durch den Einsatz von Laubsaugern oder Laubbläsern fehlt der für Kleintiere, wie Würmer, Schnecken und Insekten so wichtige Lebensraum „Laubhaufen“, zudem werden sie oftmals Opfer der Geräte. Mähroboter sorgen durch ihren häufigen Schnitt dafür, dass Kleinkräuter – die Nahrung vieler Insekten – gar nicht erst aufkommen können. Die Einteilung des Gartens in „wilde“ und „gepflegte“ Ecken hingegen reduziert die Notwendigkeit von mechanischen Gartenhelfern und bietet Vorteile für die biologische Vielfalt.